Adventskonzert Capriccio Barockorchester

Sonntag, 18. Dezember 2016, 11:00 Uhr

«Capriccio» heisst Laune, Einfall, Fantasie! Treu seinem Namen stellt das Aargauer Orchester mit Sitz in Rhein­felden – bei aller Sorgfalt im Umgang mit den Originaltexten – das Spielerische, Freche, Überraschende in den Vordergrund, um Barock­musik dem heutigen Menschen lebendig zu vermitteln. 1999 wurde es vom künstle­rischen Leiter Dominik Kiefer mit professionellen und auf Alte Musik spezialisierten Musikerinnen und Musikern gegründet und zählte bald zu den renommiertesten Barockorchestern der Schweiz. Das Repertoire umfasst Werke des Barock, der Klassik und der Frühromantik in kammermusikalischer bis sinfonischer Besetzung. Mit den für diese Epochen originalen Instrumenten entwickelt Capriccio einen nuancierten und farbenreichen Klang.

Neben den Konzertreihen in Rheinfelden, Basel und Zürich ist Capriccio unter dem Motto «Musik bringt Aargauer Baudenkmäler zum Klingen» an verschiedensten Orten im Kanton zu hören. Standen in den vorhergehenden Jahren barocke Bauten, Räume des 20. Jahrhunderts und des Historismus sowie Klöster und Museen als Konzertorte im Zentrum, gastiert das Orchester in der Spielzeit 2016/17 in einigen der eindrücklichsten Schlössern des Kantons Aargau. Im Rahmen von «Kultur macht Schule» bringt Capriccio Schülern unterschied­lichen Alters die Barockmusik näher. Des Weiteren widmet sich das Orchester intensiv der Arbeit mit Chören, die das grosse kirchliche und oratorische Repertoire an Vokalwerken zur Aufführung bringen.

www.capriccio-barock.ch

 

Programm «concerto natale»

Giuseppe Torelli (1658 - 1709)
Concerto natale g-Moll, op.8/6

Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
Konzert für Blockflöte, Streicher und Basso continuo, c-Moll, RV 441

Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
Triosonate für Laute, Violine und Basso continuo, C-Dur, RV 82

Georg Philipp Telemann (1681 - 1767)
Suite für Blockflöte, Streicher und Basso continuo, a-Moll, TWV 55: a2

In italienischen Kirchen der Barockzeit spielte adventliches Musizieren eine grosse Rolle. Dazu kamen Hirten in die Städte und musizierten an den bereits aufgestellten Krippen. Solch pastorale Musik verpflanzten viele Komponisten in Werke, die sie z.B. mit «Concerto per il natale» überschrieben. Eine ähnlich verinnerlichte Musik präsentiert auch Vivaldis Sonate mit obligater Laute. Ein beliebtes Instrument für das Spiel weihnächtlicher Hirtenweisen war die Blockflöte. In Vivaldis Konzert und Telemanns vielfarbiger Suite erweitert sie allerdings ihre Wirkung weit über das Adventliche hinaus.

Rheinfelden, 20.05.2016/ MH

Impressionen

Eintrittspreise:

Fr. 25.– / Jugendliche bis 16 Jahre Fr. 5.–
Kassenöffnung 10.15 Uhr

Vorverkauf:

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